02.06.2018 Samstag Bezirk Eifel-Mosel im Hochwassereinsatz

Lage beruhigte sich, bevor Schlimmeres eintrat

Am 1.Juni 2018 wurde der Leiter Einsatz des Bezirks Eifel Mosel vormittags telefonisch durch die TEL Bitburg Prüm darüber in Kenntnis gesetzt, dass in der Ortslage Biersdorfer Stausee sich die Hochwassersituation sehr kritisch entwickelt und man ggf. Unterstützung durch Wasserrettungseinheiten benötigen wird. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Wehrleiter der VG Schweich und dem KFI Trier Saarburg wurde ein überörtliches Ausrücken genehmigt.

Der Leiter Einsatz des Bezirks Eifel Mosel Thomas Rößler aktivierte daraufhin telefonisch die Ortsgruppen Schweich, Trier Stadt und Oberweis, um eine Personalabfrage zu starten.

Um 15:10 Uhr spitzte sich die Lage im Bereich Biersdorf soweit zu, dass es zu einer Alarmierung der Einheiten Oberweis und Schweich kam. Glücklicherweise entspannte sich die dortige Lage recht schnell, so dass die Einheit Oberweis beim Tragen von Sandsäcken unterstütze und die Feuerwehren im Strömungsbereich absicherte.

Gegen 17:15 Uhr wurde die Einheit Schweich durch den KFI Trier Saarburg dann in den Bereitstellungsraum nach Konz beordert, wo diese sich dann mit den zwischenzeitlich durch den Leiter Einsatz alarmierten Einheiten Trier, Wittlich und Konz zusammenschloss.

Nach einer Lagebesprechung in der TEL wurden die gesamten DLRG Einheiten gegen 17:45 Uhr im Bereitstellungsraum Konz zusammengezogen und der DLRG stellte einen Fachberater. Die Gesamtstärke betrug rund 30 Einsatzkräfte, nachdem alle Einheiten und nachrückende Kräfte eingetroffen waren.

Um 19:45 Uhr wurde die erste Teileinheit nach Oberbillig alarmiert um bei den dortigen Aufbauarbeiten von Hochwasserschutzmaßnamen zu unterstützen und abzusichern.

Nachdem gegen 21:30 Uhr die Meldung durch unseren Fachberater kam, dass die nächsten 4 Stunden mit keiner Verschärfung der Lage zu rechnen sei, wurden die Einheiten Trier, Konz und Oberweis in die Nachtruhe entlassen.

Die Einheit Schweich unterstützte noch die Teileinheit in Oberbillig bis ca. 22:30 Uhr und trat dann ebenfalls geschlossen die Rückfahrt an, nachdem sie aus dem Einsatz entlassen wurde.

Während des gesamten Einsatzes fand ein regelmäßiger Austausch mit dem KFI Trier Saarburg und dem Leiter Einsatz des DLRG Landesverbandes Rheinland-Pfalz statt. Mit diesem wurde frühzeitig über das Austauschen der bereits eingesetzten Kräfte gesprochen.

Diese hätten binnen 2 Stunden mit 4 Strömungsrettertrupps aus den Nachbarbezirken in den Einsatz nach Bitburg in Marsch gesetzt werden können. „Diese kurzfristige und ausgesprochen positive Rückmeldung aus den Bezirken ist toll und beeindruckend. Darauf können wir stolz sein“ fasste der Leiter Einsatz des Landesverbandes Andreas Lerg am Ende des Einsatzes zusammen. Ebenso dankte er Thomas Rößler sowohl für die schnelle Reaktion und Einsatzbereitschaft als auch für die frühzeitige Information und Einbindung in die Ereignisse vor Ort.

Dieser Einsatz am Bitburger Stausee hat gezeigt, wie schlagfertig und einsatzbereit die DLRG sowohl in den Ortsgruppen als auch im Landesverband Rheinland-Pfalz ist, um schnell und professionell auf Unwetter- und aufwachsende Schadenslagen reagieren zu können.

Aktuellen Information siehe hier: Aktuelle Lage

Kategorie(n)
Katastrophenschutz, Wasserrettungsdienst, Strömungsrettung, Hochwasser, Aufmacher

Von: Leiter Verbandskommunikation

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